Gemeinsam anpacken, Müll sammeln und sich für den Schutz der Küsten einsetzen: Beim jährlichen Coastal Cleanup Camp der NAJU Hamburg kommen Jugendliche und junge Erwachsene zusammen, um sich intensiv mit Umwelt- und Meeresschutz auseinanderzusetzen. Das dreitägige Camp findet seit vielen Jahren im ElbeCamp am Falkensteiner Ufer in Hamburg-Wittenbergen statt und richtet sich an Teilnehmende zwischen 16 und 27 Jahren.
Dieses Jahr war auch das Baltic Environmental Forum Deutschland vor Ort und nutzte die Gelegenheit, mit den Teilnehmenden über Mehrweg und die Vermeidung von Einwegverpackungen zu sprechen. Im Rahmen eines eigenen Workshops ging es darum, welche Rolle wiederverwendbare Lösungen bei der Vermeidung von Abfällen spielen und wie Mehrweg im Alltag praktisch umgesetzt werden kann.
Dabei wurden auch Erfahrungen und Beispiele aus dem Interreg-Projekt Change(K)now! vorgestellt. Anhand konkreter Beispiele konnten die Teilnehmenden diskutieren, wo Einwegverpackungen im Alltag vermieden werden können und welche Voraussetzungen es braucht, damit Mehrweg einfach und selbstverständlich genutzt werden kann.
Als Einstieg in das Thema wurde außerdem unser Change(K)now!-Imagefilm gezeigt. Der Film bot einen guten Ausgangspunkt für den anschließenden Austausch. Die Teilnehmenden konnten Fragen stellen, eigene Erfahrungen einbringen und darüber diskutieren, wie sich Mehrweg stärker in den Alltag integrieren lässt.
Die Verbindung zum Coastal Cleanup Camp lag dabei auf der Hand: Wer gemeinsam Müll sammelt, bekommt unmittelbar vor Augen geführt, welche Mengen an Abfällen in unserer Umwelt landen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie dieser Müll gar nicht erst entstehen kann. Abfallvermeidung beginnt deshalb nicht erst beim Aufräumen, sondern bereits bei der Entscheidung für wiederverwendbare statt einmalig genutzte Produkte und Verpackungen. Der Workshop bot die Gelegenheit, genau diesen Zusammenhang gemeinsam zu beleuchten und konkrete Mehrweglösungen kennenzulernen.

Change(K)now! project is co-funded by Interreg Baltic Sea Region. The projects main objective is a mindset change from single-use to circular or multiple-use of food delivery systems in cities and residents of the Baltic Sea Region.




